Was ist eine Strah­lungs­hei­zung

Strah­lungs­hei­zun­gen ver­sor­gen Räu­me über Hei­zungs­plat­ten unter Fuß­bö­den, an Wän­den oder an Decken mit Wär­me. In Form von Infra­rot­strahl­ge­rä­ten sind sie hoch effi­zi­ent in Hin­sicht auf Wär­me­ab­ga­be und gewähr­leis­ten gleich­zei­tig ein wohn­ge­sun­des Raum­kli­ma. Heut­zu­ta­ge bie­ten inno­va­ti­ve Wär­me­kon­zep­te mit Strah­lungs­hei­zun­gen tech­no­lo­gisch hoch ent­wi­ckel­te und ästhe­tisch anspre­chen­de Lösun­gen für eine ener­gie­ef­fi­zi­en­te Strah­lungs­wär­me.

Strah­lungs­hei­zung erklärt

Die Wär­me­pro­duk­ti­on geschieht bei einer Strah­lungs­hei­zung über einen Infra­rot­strah­ler, der wäh­rend der Erzeu­gung von kurz­wel­li­ger, mit­tel­wel­li­ger oder lang­wel­li­ger Strah­lung Wär­me pro­du­ziert. Die für die­sen Pro­zess benö­tig­te Ener­gie wird aus dem elek­tri­schen Strom­ver­sor­gungs­netz oder Pho­to­vol­ta­ik genutzt. Die aus­ge­sen­de­te Wär­me­strah­lung trifft dabei auf Ober­flä­chen jeg­li­cher Art und erwärmt erst die­se und die in dem Raum befind­li­chen Per­so­nen, von denen die­se Infra­rot Wär­me­strah­lung dann absor­biert wird. Die­ser Pro­zess führt zu einer Erhö­hung der Eigen­tem­pe­ra­tur und zu einem inten­si­ven, woh­li­gen Wär­me­ge­fühl. Erst all­mäh­lich kommt es durch Kon­vek­ti­on zu einer Wär­me­auf­la­dung der Luft im Raum, da die erwärm­ten Ober­flä­chen und Per­so­nen eben­falls Wär­me aus­strah­len. Ins­ge­samt ent­wi­ckelt sich ein opti­ma­les Ver­hält­nis zwi­schen der Wär­me­ge­ne­rie­rung durch die Strah­lungs­hei­zung und der Wär­me­aus­strah­lung, was in eine natür­li­che ther­mi­sche Behag­lich­keit resul­tiert.

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Heut­zu­ta­ge bie­ten attrak­ti­ve, platz­ef­fi­zi­en­te Inno­va­tio­nen erst­klas­si­ge Infra­rot Hei­zungs­lö­sun­gen mit einem hohen Wir­kungs­grad für Wohn- und Arbeits­räu­me, die nicht nur wär­me­tech­nisch, son­dern auch optisch einen beein­dru­ckend deko­ra­ti­ven Wert besit­zen. Gene­rell demons­trie­ren moder­ne, tech­nisch aus­ge­reif­te Strah­lungs­hei­zun­gen fan­tas­ti­sche Wär­me­leis­tun­gen und erzie­len redu­zier­te Wär­me­ver­lus­te sowie eine per­fek­te Wär­me­ver­tei­lung. Ins­be­son­de­re Wär­me­wel­len­plat­ten an Decken und Wän­den pro­du­zie­ren zu 70 % Strah­lungs­wär­me und zu 30 % über Kon­vek­ti­on (Wär­me­strö­mung).

Was versteht man unter Konvektion (Wärmeübertragung)

Strah­lungs­hei­zung: Unter­schied­li­che Sys­te­me

  1. Kom­pak­te, elek­trisch betrie­be­ne Infra­rot­strah­ler für Innen­räu­me haben sich als beson­ders prak­ti­sche Heiz­lö­sung für Wohn­räu­me erwie­sen. Für ihren Betrieb muss ledig­lich ein kom­pa­ti­bler Strom­an­schluss vor­han­den sein. Infra­rot Strah­lungs­hei­zun­gen kön­nen pas­send zum all­ge­mei­nen Ein­rich­tungs­kon­zept in ver­schie­de­nen For­men und Far­ben erstan­den wer­den. Moder­ne Gestal­tungs­wei­sen set­zen auf sach­li­che, gerahm­te oder rah­men­lo­se Kon­tu­ren und Mate­ria­li­en wie Natur­stein, Kera­mik, Glas und Metall.Unterschieden wird bei Infra­rot Strah­lungs­hei­zun­gen auch zwi­schen Hell­strah­ler im Wel­len­län­gen­be­reich A‑Kurzwelle und Dun­kel­strah­ler im Wel­len­län­gen­be­reich C‑Langwelle. Wäh­rend bei Hell­strah­lern die Heiz­kom­po­nen­ten direkt sicht­bar blei­ben ver­fü­gen Dun­kel­strah­ler über hoch­wer­ti­ge Front­plat­ten, die aus diver­sen Mate­ria­li­en gefer­tigt sind und alle Heiz­ele­men­te abge­deckt hal­ten.
  2. Groß­flä­chi­ge Infra­rot­strah­ler für den Innen­raum eig­nen sich als Dun­kel­strah­ler ide­al­wei­se für den Ein­satz als Hal­len­hei­zun­gen in Pro­duk­ti­ons­stät­ten, in gewerb­li­chen Ein­rich­tun­gen und Groß­raum­bü­ros sowie in Wohn­räu­men. Sie wer­den dort in Form von Decken­plat­ten oder fla­chen Wand­heiz­kom­po­nen­ten ein­ge­setzt.
  3. Strah­lungs­hei­zun­gen erfreu­en sich einer immer grö­ßer wer­den­den Beliebt­heit als effek­ti­ve Wär­me­quel­len für den Außen­be­reich im Wel­len­län­gen­be­reich A‑Kurzwelle. Auch hier wer­den Heiz­strah­ler in gas­be­trie­be­ne Ter­ras­sen­heiz­strahl­ge­rä­te, elek­trisch betrie­be­ne Infra­rot­strah­ler oder Quarz­strah­ler ein­ge­teilt. In der Regel wer­den Elek­tro-Heiz­strah­ler auf­grund der Luft­qua­li­tät (CO2-neu­tral), der hohen Wär­me­er­gie­big­keit sowie aus prak­ti­schen Grün­den im Außen­be­reich bevor­zugt. Sie strah­len auch bei küh­len Außen­tem­pe­ra­tu­ren eine woh­li­ge Wär­me ab und machen dann den Auf­ent­halt auf Ter­ras­sen und Bal­kons, aber auch in abend­li­chen Stra­ßen­ca­fés weit­aus ange­neh­mer.
    Als per­ma­nen­te Wär­me­quel­le für den Innen­raum soll­ten Kurz­wel­len-Strah­lungs­hei­zun­gen nur benutzt wer­den, wenn eine punkt­ge­naue Wär­me inner­halb eines gro­ßen Rau­mes benö­tigt wird oder die Decken­hö­he grö­ßer als 5 Meter beträgt. Ansons­ten kom­men in Innenä­u­men immer Dun­kel­strah­ler oder Infra­rot­heiz­plat­ten / Wär­me­wel­len­plat­ten / Decken­strahl­plat­ten im Wel­len­län­gen­be­reich C‑Langwelle zum Ein­satz.

Effek­ti­ve Ein­satz­mög­lich­kei­ten von Strah­lungs­hei­zun­gen

  1. Decken­strahl­plat­ten zäh­len zu den wär­me­ef­fi­zi­en­ten Strah­lungs­hei­zun­gen und fin­den vor allem in Wohn­räu­men, gewerb­li­chen Berei­chen, Werk­hal­len und Büro­ge­bäu­den Ver­wen­dung. Dabei wird von elek­tri­schen Decken­strahl­plat­ten Wär­me über die gene­rier­te Infra­rot­strah­lung im Wel­len­län­gen­be­reich C‑Langwelle an die Umge­bung abge­ge­ben. Die­se kom­pe­ten­te Wär­me­ver­sor­gungs­lö­sung sorgt für ein gleich­blei­ben­des Kli­ma und somit für ange­neh­me Arbeits­be­din­gun­gen in einem pro­duk­ti­ven Umfeld. Wär­me­strah­ler an Decken sind in ver­schie­de­nen For­men und Design­rich­tun­gen mit direk­ter, flä­chen­wei­ser Sta­bi­li­sie­rung von Wär­me­wel­len­plat­ten, als Ras­ter­de­cken­hei­zun­gen oder als Hän­ge­ver­si­on in diver­sen, gestal­te­risch inter­es­san­ten Aus­füh­run­gen (Bild oder Spie­gel­hei­zung) erhält­lich und wer­den über ein exter­nes Ther­mo­stat gesteu­ert.
  2. Infra­rot-Heiz­strah­ler in Form von Stand­ge­rä­ten sind in Räum­lich­kei­ten wie Bade- und Schlaf­zim­mer eine vor­teil­haf­te Wahl und wer­den auch als Tro­cken­vor­rich­tun­gen für Hand­tü­cher gebo­ten. Eine Strah­lungs­hei­zung als Stand­ge­rät im Wel­len­län­gen­be­reich B‑Mittelwelle oder bes­ser A‑Kurzwelle ist fle­xi­bel auf­stell­bar und bringt den zusätz­li­chen Vor­teil einer ein­fa­chen Jus­tier­bar­keit des Wär­me­strahl­win­kels. Sie kön­nen nicht mit einem Ther­mo­stat gesteu­ert wer­den und sind mit einem inte­grier­ten Sta­tiv oder Stand­fuß aus­ge­rüs­tet. Sie bie­ten eine hohe Sta­bi­li­tät mit Kipp­si­cher­heit. Ande­rer­seits besit­zen groß­fo­ma­ti­ge Infra­rot Stand­heiz­ge­rä­te ein hohes Eigen­ge­wicht und soll­ten an einem güns­ti­gen Stand­ort mit opti­ma­len Zugang zum Strom­netz ste­hen. Je nach IP-Schutz­klas­se las­sen sie sich außer­dem für den Außen­be­reich nut­zen und kön­nen ein­fach und stress­frei auf Ter­ras­sen und an ande­ren Stel­len rund um das Haus, Hal­le oder der Werk­statt auf­ge­stellt wer­den.
  3. Bei einem Quarz­strah­ler han­delt es sich um eine ähn­lich auf­ge­bau­te Form von Strah­lungs­hei­zung im Wel­len­län­gen­be­reich A‑Kurzwelle, die elek­trisch betrie­ben wird und im Hand­um­dre­hen selbst instal­liert wer­den kann. Die in Quarz­röh­ren befind­li­chen Heiz­dräh­te wer­den unver­züg­lich auf­ge­hitzt und sor­gen für eine beson­ders hohe Wär­me­leis­tung und ein hei­me­li­ges Wär­me­ge­fühl. Auch bei einer Quarz-Strah­lungs­hei­zung wer­den zunächst Objekt­ober­flä­chen und Per­so­nen im Raum erwärmt. Ein beson­de­res Funk­ti­ons­merk­mal von Quarz­strah­lern ist ihre akku­rat aus­ge­rich­te­te Strah­lungs­ka­pa­zi­tät. Sie bestechen mit ihrer unkom­pli­zier­ten Auf­bau­wei­se, erwär­men sich in Sekun­den­schnel­le und eig­nen sich für die bedarfs­wei­se Erwär­mung einer unre­gel­mä­ßig genutz­ten Räum­lich­keit. Gleich­zei­tig besit­zen moder­ne Quarz­strah­ler als zusätz­li­che Heiz­mög­lich­kei­ten recht viel Poten­ti­al. Wäh­rend sich die Anschaf­fungs­kos­ten für einen Quarz-Strah­lungs­hei­zung im Bereich des Erschwing­li­chen bewe­gen, sum­mie­ren sich bei einer regel­mä­ßi­gen Nut­zung die Strom­kos­ten zu einem nicht igno­rier­ba­ren Betrag.

Strah­lungs­hei­zung: Vor­zü­ge und Nach­tei­le

Ein spe­zi­el­ler Vor­teil von Strah­lungs­hei­zun­gen ist ihre sofor­ti­ge Auf­wär­mungs­ka­pa­zi­tät ohne vor­he­ri­ge Anlauf­zeit, was prin­zi­pi­ell effek­ti­ve Strom­kos­ten­ein­spa­run­gen zur Fol­ge hat. Die Erwär­mung von Wand- und Möbel­ober­flä­chen führt zu einer gleich­mä­ßi­gen Tem­pe­ra­tur­ver­tei­lung im gesam­ten Raum und zu einem kom­for­ta­blen Raum­kli­ma. Ein wei­te­rer Vor­teil ergibt sich aus dem Umstand, dass eine Aus­trock­nung der Luft ver­hin­dert wird. Eine opti­mal ange­brach­te Strah­lungs­hei­zung bie­tet auf jeder Raum­hö­he ein kon­stan­tes und gleich­blei­ben­des Tem­pe­ra­tur­ge­fühl, das bis zu drei oder vier Grad höher liegt als der tat­säch­li­che Mess­wert im Raum. Wär­me­wel­len­hei­zun­gen in Form von Plat­ten sind so gestal­tet, dass sie ein Maxi­mum an Wär­me­strah­lung im Raum abge­ben.

Hei­zungs­plat­ten für Wän­de und Decken wer­den mit Strom betrie­ben und stel­len die per­fek­te sym­bio­se für Pho­to­vol­ta­ik-Besit­zer dar. Infra­rot Hei­zungs­plat­ten sind auf­grund ihrer Fle­xi­bi­li­tät zeit­ef­fi­zi­ent, war­tungs­frei und orts­un­ge­bun­den ein­setz­bar. Die Wär­me­wel­len­hei­zung kann ohne Ener­gie­ver­lust jeder­zeit ein- und aus­ge­schal­tet wer­den. Weni­ger Ener­gie wird ver­braucht, um eine idea­le Raum­tem­pe­ra­tur zu errei­chen, da das geschätz­te Wär­me­ge­fühl der Per­so­nen im Raum die aktu­el­len, mess­ba­ren Raum­tem­pe­ra­tu­ren bei wei­tem über­steigt. Es kommt defi­ni­tiv zu gerin­ge­ren Wär­me­ver­lus­ten, da qua­li­täts­vol­le Hei­zungs­plat­ten ihre Wär­me direkt und unge­hin­dert aus­strah­len.

Wär­me­wel­len­plat­ten sind mit inno­va­ti­ven Funk­tio­nen wie einer Smar­tHome Lösung kom­pa­ti­bel. Sie bestechen mit mul­ti­funk­tio­nel­len Anwen­dun­gen und las­sen sich per App, mit einem exter­nen Ther­mo­sta­ten oder über eine Fern­be­die­nung regu­lie­ren. Je nach Ther­mo­stat kön­nen vor­pro­gram­mier­te oder selbst geschrie­be­ne Pro­gram­me die Teme­pra­tur, Tages­zei­ten und Nacht­ab­sen­kung die Wär­me­leis­tung regu­lie­ren.

Wor­auf bei der Anschaf­fung einer Strah­lungs­hei­zung geach­tet wer­den soll­te

Im Vor­feld emp­fiehlt sich eine Strom­kos­ten­be­rech­nung für den Ein­satz von Strah­lungs­hei­zun­gen im gewerb­li­chen, klein­ge­werb­li­chen Bereich oder in einem Haus­halt. Ana­log der vor­aus­sicht­li­chen, täg­li­chen Nut­zungs­dau­er, der Raum­grö­ße sowie der Raum­hö­he und der Wär­me­däm­mung des Gebäu­des und der Heiz­in­ten­si­tät kön­nen durch nähe­rungs­wei­se Berech­nun­gen die Leis­tung, Effi­zi­enz, Nach­hal­tig­keit und Ren­ta­bi­li­tät einer Strah­lungs­hei­zung kal­ku­liert wer­den.

Heiz­kör­per­mo­del­le für Strah­lungs­hei­zun­gen wer­den in diver­sen Aus­füh­run­gen, For­men und Far­ben gebo­ten, die umge­hend und kom­pe­tent von einem Fach­mann instal­liert wer­den kön­nen. Inno­va­ti­ve Wärm­wel­len­heiz­plat­ten sind für einen nach­hal­ti­gen und kos­ten­ef­fek­ti­ven Betrieb mit einem ver­min­der­ten Heiz­ener­gie­ver­brauch kon­zi­piert.

Infra­rot Strah­lungs­hei­zun­gen sind mit einer IP Schutz­klas­se gegen ein­drin­gen­des Was­ser, Fremd­kör­per und Staub zer­ti­fi­ziert, die nor­ma­ler­wei­se zwi­schen den IP Schutz­klas­sen IP24 oder IP44 für den Innen­raum und IP67 für den Außen­be­reich ten­die­ren. So sind zum Bei­spiel Strah­lungs­hei­zungs­plat­ten mit einer guten Schutz­klas­se von IP44 bis IP55 und höher gegen Spritz- bzw. Strahl­was­ser geschützt und kön­nen beden­ken­los an den Wän­den oder der Decke eines Bade­rau­mes ange­bracht oder als Infra­rot Stand­hei­zungs­mo­dell gewählt wer­den. Die aner­kann­ten GS- und EMV-Kenn­zeich­nun­gen wei­sen auf das Vor­han­den­sein von stan­dard­mä­ßi­gen gesund­heit­li­chen und sicher­heits­tech­ni­schen Eigen­schaf­ten wie eine elek­tro­ma­gne­ti­sche Tole­ranz sowie zer­ti­fi­zier­te Sicher­heits­fak­to­ren hin, die für den unbe­denk­li­chen Betrieb einer sicher­heits­ge­prüf­ten Strah­lungs­hei­zung erfor­der­lich sind.

Fazit

Tech­nisch aus­ge­reif­te Strah­lungs­hei­zun­gen haben sich als zukunfts­wei­sen­de For­men von nach­hal­ti­ger, res­sour­cen­scho­nen­der Wär­me­er­zeu­gung in moder­nen Räum­lich­kei­ten erwie­sen. Die Wär­me­ab­strah­lung durch Strah­lungs­hei­zun­gen geschieht auf eine äußerst wohn­ge­sun­de Art, deren Wär­me als sehr kom­for­ta­bel und ange­nehm emp­fun­den wird. Schließ­lich macht die Abwe­sen­heit von Fein­staub­par­ti­keln eine Strah­lungs­hei­zung gera­de­zu ide­al für Men­schen, die beson­ders all­er­gie­emp­find­lich sind.

Quel­len