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Wissenschftliche Studien über Infrarot Heiztechnik wie Infrarotheizungen & IR Heizstrahler 2017-03-31T00:45:25+00:00

1. Umfrage zur Akzeptanz und Bekanntheit von Infrarotheizungen

Ziel der Umfrage war es die Meinungen und auch Entwicklungen von Interessenten an der Technologie Infrarotheizung zu erfragen. Dazu wurden die Interessenten in verschiedene Interessengruppen unterteilt und entsprechend nach ihrer Entwicklung und nach ihrer Meinung befragt. Die Antworten der Teilnehmer legen nahe, dass sowohl das Interesse von Verbrauchern am Thema Infrarotheizung als auch die Verkaufszahlen für Infrarotheizungen steigen. Dies gilt für die Verkaufszahlen der teilnehmenden Händler sowohl für 2012 gegenüber 2011 als auch für die Prognose für 2013. Zuwächse waren mit bis zu 200% angegeben. Obwohl kurzfristige Prognosen eher neutral bis leicht positiv sind, wird längerfristig von einer guten bis sehr guten Wachstumsaussicht ausgegangen. Als Hauptgründe sehen die Teilnehmer der Umfrage die technische Entwicklung, die auf der einen Seite die Versorgung von Elektroheizungen mit Strom immer mehr vereinfacht (z.B. durch Selbstversorgung über Photovoltaik, verbunden mit entsprechender Speicherentwicklung), auf der anderen Seite durch den sinkenden Energiebedarf im Neubau, der größere Investitionen in Heizungssysteme und hohe Serviceaufwendungen nicht mehr rechtfertigt.ls Gründe für die kurzfristig eher verhaltene Prognose werden hauptsächlich die fehlende Anerkennung der Gesellschaft, auch in Form der gesetzlichen Vorgaben, aber auch Mängel der Branche (fehlende Zusammenarbeit bei der Bearbeitung des Marktes, bei wissenschaftlichen Untersuchungen usw.) genannt. Auch die Steigerung des Strompreises in den letzten Jahren spielt hier eine Rolle.
Die Nutzer von Infrarotheizung haben sich aus Sicht der Befragungsteilnehmer weitgehend zufrieden mit den Eigenschaften der Infrarotheizungen gezeigt. Hier ist interessant, dass die gesundheitlichen Wirkungen als wichtiger gegenüber dem Energieverbrauch eingestuft und auch positiver bewertet wurden. Auch die Information durch die Hersteller war weitgehend zufriedenstellend. Allerdings gab es auch Teilnehmer die angaben, dass sie schlecht informiert wurden und Energiekosten von mehr als dem Doppelten der prognostizierten Kosten hatten. Die Energieberater hatten steigende Anfragen zu verzeichnen, wenn auch teilweise zu ganz speziellen Themen. Wichtige Themen sind hier die ENEV-konforme Berechnung von Infrarotheizungen, die Berechnung der Heizlast sowie weitere Auslegungsfragen …

Download Studie: Umfrage zur Akzeptanz und Bekanntheit von Infrarotheizungen

2. Bericht zum Forschungprojekt – „Beispielhafte Vergleichsmessung zwischen Infrarotstrahlungsheizung und Gasheizung im Altbaubereich“

Projektleitung:

  • Dr.-Ing. Peter Kosack
    Graduate School CVT
    Arbeitkreis Ökologisches Bauen
    TU Kaiserslautern
    Gottlieb-Daimler-Sraße 42
    67663 Kaiserslautern
    Projektzeitraum: 1. 10. 2008 bis 30. 4. 2009
    Version 1; Stand: Oktober 2009

© Copyright by Dr.-Ing. Peter Kosack
Der Forschungsbericht darf als Ganzes beliebig kopiert und weiterverbreitet werden. Auszugsweise Verwendung, insbesondere solche, die die Aussagen des Forschungsberichts verfälschen, sind dagegen strengstens untersagt!

Zusammenfassung
In der Heizperiode 2008/2009 wurde eine Energieverbrauchs-Vergleichsmessung zwischen einer Infrarotstrahlungsheizung und einer Gasheizung durchgeführt, um vor dem Hintergrund des Strukturwandels im Energieversorgungsbereich den prinzipiellen Nutzen und Tauglichkeit einer Infrarotstrahlungsheizung für den Wohnbereich zu überprüfen. Es konnte in der vorliegenden Untersuchung gezeigt werden, dass die Infrarotstrahlungsheizung eine sinnvolle Alternative zu herkömmlichen Heizsystemen darstellt. Bei richtiger Anwendung einer Infrarotstrahlungsheizung ergeben sich sowohl Vorteile beim Energieverbrauch als auch bei den Kosten und der CO2-Bilanz. Forschungprojekt Vergleichsmessung IR-/Gasheizung, Dr.-Ing. Peter Kosack, Technische Universität Kaiserslautern Seite 2 / 52

Vorwort: Allgemeines, Zielsetzung der Arbeit
In der Heizperiode 2008/2009 wurde eine Vergleichsmessung zwischen einer Infrarotstrahlungsheizung (kurz: Infrarotheizung) und einer Gasheizung durchgeführt. Zielsetzung war die Bestimmung des Energie- und Energiekostenverbrauchs am konkreten Beispiel und ein daraus abgeleiteter Versuch einer verallgemeinerten Bewertung der Energiebilanz unter ökologischen Gesichtspunkten und der Gesamtkosten für beide Heizungssysteme.

Motivation und Hintergrund
Der Energiemarkt ist derzeit durch stark ansteigende Kosten für fossile Energieträger gekennzeichnet. Auch der zwischenzeitlich eingetretene Einbruch in dieser Entwicklung als Folge der weltweiten Finanzkrise muss nach allgemeiner Einschätzung als vorübergehend und als kurze Verschnaufpause betrachtet werden, was sich aktuell auch schon abzeichnet. Unter diesem Preisanstieg leiden insbesondere die Besitzer und Mieter von Altbauten mit entsprechend hohen Heizenergieverbräuchen. Es gibt zwar vielfältige staatliche Anreize zur Sanierung, doch in vielen Fällen fehlen die dafür nötigen finanziellen Mittel. Dies gilt trotz umfangreicher staatlicher Fördermaßnahmen. Als ein möglicher Ausweg wird am Markt die Verwendung von elektrisch betriebenen Infrarotstrahlern angeboten. Das Projekt sollte die prinzipielle Anwendbarkeit und ökonomische wie ökologische Sinnhaftigkeit dieser Lösung am Beispiel überprüfen.

Danksagungen
Besonders herzlich dankt der Projektleiter der Familie Dietz-Groß für die Genehmigung aller notwendigen Installationen, die Möglichkeit, die Messungen unter Alltagsbedingungen durchführen zu können und die vielfältige Unterstützung während des Projektablaufs. Herzlichen Dank auch an die Fa. Knebel, die ein sehr unbürokratischer Projektpartner war und die Infrarotstrahler sowie die Meßgeräte zur Verfügung stellte.

Wichtiger Hinweis
Der vorliegende Bericht ist wegen des großen allgemeinen Interesses so abgefasst, dass er auch vom interessierten Laien verstanden werden kann. Er enthält deshalb eine übersichtliche Darstellung der physikalischen sowie heizungs- und klimatechnischen Grundlagen. Zur besseren Hintergrundinformation werden neben der Fachliteratur auch umfangreiche, leichter verständliche Internetseiten angegeben.

Für den Forschungsbericht wird es in Abhängigkeit der Rückmeldungen aus dem Leserkreis und nachfolgender erweiterter Auswertung der Meßergebnisse mehrere Versionen geben. Nachfragen, Anregungen, Kritik und Verbesserungsvorschläge für künftige Versionen sind daher ausdrücklich erwünscht!

Die jeweils aktuelle Version ist zu finden unter
www-user.rhrk.uni-kl.de

Lesen Sie hier die ganze Studie als PDF im Download: Forschungsbericht-IR-im-vergleich-zu-gas-im-altbau

3. Wehrt Euch – es ist höchste Zeit!

wehrt-euch

Download Studie: FoliensatzWehrtEuch2013DINA4

4. 100 % Erneuerbare Energien

100-prozent-erneuerbare-energien

Download Studie:  100ProzentRegenerativeEnergien-mit-Notizen

5. Das Konzept Energie-Amortisations-Haus und seine Realisierung

Definition Energie-Amortisations-Haus:
Ein Haus, das als Mikrokraftwerk so viel Energie produziert, dass es den Energiebedarf für den gesamten Lebenszyklus des Hauses liefert.
Dazu gehört die Energie

  • zur Herstellung des Hauses (graue Energie)
  • zum Betrieb oder Unterhalt
  • zu Renovierungsnahmen
  • zum Abriß oder Rückbau.

energie-amortisations-haus

Download Studie: PosterSunSense-KosackTUKL

6. Studie: Heizen wie die Sonne

Die steigenden Energiepreise heizen derzeit wieder die Debatten hierzulande an. Otto Normalverbraucher schimpft auf die ausländischen Gas- und Öllieferanten, Politiker und Industrie beschwören die Atomkraft. Energiesparen wird dagegen kaum umgesetzt. Dabei bietet sich beim Heizen eine Energie sparende Alternative an: die Strahlungsheizung. Sie verbraucht nicht nur weniger Energie, sie schafft auch mehr Behaglichkeit und vermeidet Schimmelbildung. Allerdings wird sie von interessierten Kreisen auf kleiner Flamme gehalten – mit unverfrorenen Mitteln. Das deckt Prof. Dr. Claus Meier im folgenden  Beitrag auf. Von Prof. Dr.-Ing. habil. Claus Meier, Nürnberg.

Das oberste Ziel der Heiztechnik ist es, besonders die Behaglichkeit zu gewährleisten, die vor allem ein Zusammenspiel von Raumlufttemperatur und Wandoberflächentemperatur ist. Abbildung 1 zeigt den Zusammenhang. Die Behaglichkeitstemperatur liegt etwa in der Mitte beider Temperaturen. Um Behaglichkeitskriterien zu erfüllen, benötigt eine Raumlufttemperatur von zum Beispiel 20°C eine Wandtemperatur von 16°C (dies wären die Verhältnisse bei einer Konvektionsoder Luftheizung). Denkbar wäre aber auch eine Wandtemperatur von zum Beispiel 22°C, die dann eine Raumlufttemperatur
von nur 15°C erforderlich macht. Diese energetisch äußerst günstige Konstellation aber kann nur eine Strahlungsheizung leisten. Warum ist dies so?

Die physikalischen Besonderheiten
Die physikalischen Grundlagen beider Heizsysteme sind völlig verschieden. Während bei der Konvektionsheizung (Luftheizung) zum Wärmetransport die Wärmeströmung von warmer Luft wirksam wird (das ist Thermodynamik), vollzieht sich bei einer Strahlungsheizung der Wärmetransport ohne irgendein Transportmedium nur durch Wärmestrahlung (das aber ist dann Quantenmechanik). Die Wärme …

Download Studie: Studie-z-Infrarot-Heiztechnik

7. Studie über Vergleich Energieeffizienz: Infrarot-Heizung vs. Wärmepumpen-Heizung

Zusammenfassung
In der vorliegenden Studie wird die Energieeffizienz von IR-Strahlungsheizungen im Vergleich zu einer Wärmepumpe mit einem konventionellen Wärmeabgabesystem (Heizkörper respektive Bodenheizung)
untersucht. Dieser Untersuchung wurde ein real existierendes Gebäude in Kreuzlingen TG zu Grunde gelegt. Dieses befindet sich momentan in einem energetisch schlechten Zustand und wird demnächst nach dem aktuellen Stand der Technik saniert. Von diesem Gebäude ist der bisherige Energieverbrauch bekannt. Für die Studie ausgewertet werden die Raumlufttemperaturen, die Komfortwerte (PPD, PMV) sowie
der jährliche Energiebedarf für die Raumwärme. Der Energiebedarf beider Varianten wird auf Stufe Nutz-, End- und Primärenergie durchgeführt.

Die Untersuchung zeigt folgende Ergebnisse:

  • Auf Stufe End- und Primärenergie weisen die IR-Strahlungsheizungen einen um ca. 2/3
    höheren Energiebedarf auf als konventionelle Systeme mit Wärmepumpe und Wasserheizkörper.
  • Wird die Wärmepumpe mit einer Fussbodenheizung kombiniert, so ist der End- und Primärenergieverbrauch
    halb so gross wie bei IR-Strahlungsheizungen.
  • Auf Stufe Nutzenergie sind IR-Strahlungsheizungen unwesentlich effizienter (ca. 5 %) als
    konventionelle Systeme.
  • Die minimalen Komfortbedingungen werden mit allen Wärmeabgabesystemen im unsanierten
    sowie auch im sanierten Gebäude erreicht.

Download Studie: Definitiver-Schlussbericht-Studie-Effizienzvergleich-IR-vs-WP-Heizung

8. Bemerkung zur Studie Luzern Infrarot-Heizung vs. Wärmepumpen-Heizung

bemerkungen-zur-studie-luzern

Download Studie: Bemerkungen-zur-Infrarot-Heizung-Studie-Luzern

9. Verordnung zur Änderung der Verordnung über Heizkostenabrechnung

§ 1 Anwendungsbereich
(1) Diese Verordnung gilt für die Verteilung der Kosten
1. des Betriebs zentraler Heizungsanlagen und zentraler Warmwasserversorgungsanlagen,
2. der eigenständig gewerblichen Lieferung von Wärme und Warmwasser, auch aus Anlagen nach Nummer 1, (Wärmelieferung, Warmwasserlieferung) durch den Gebäudeeigentümer auf die Nutzer der mit Wärme oder Warmwasser versorgten Räume.
(2) Dem Gebäudeeigentümer stehen gleich
1. der zur Nutzungsüberlassung in eigenem Namen und für eigene Rechnung Berechtigte,
2. derjenige, dem der Betrieb von Anlagen im Sinne des § 1 Abs. 1 Nr. 1 in der Weise übertragen worden ist, dass er dafür ein Entgelt vom Nutzer zu fordern berechtigt ist,
3. beim Wohnungseigentum die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer im Verhältnis zum Woh-nungseigentümer, bei Vermietung einer oder mehrerer Eigentumswohnungen der Wohnungsei-gentümer im Verhältnis zum Mieter.
(3) Diese Verordnung gilt auch für die Verteilung der Kosten der Wärmelieferung und Warm-wasserlieferung auf die Nutzer der mit Wärme oder Warmwasser versorgten Räume, soweit der Lieferer unmittelbar mit den Nutzern abrechnet und dabei nicht den für den einzelnen Nutzer gemessenen Verbrauch, sondern die Anteile der Nutzer am Gesamtverbrauch zugrunde legt; in diesen Fällen gelten die Rechte und Pflichten des Gebäudeeigentümers aus dieser Verordnung für den Lieferer.
(4) Diese Verordnung gilt auch für Mietverhältnisse über preisgebundenen Wohnraum, soweit für diesen nichts anderes bestimmt ist …

Downlaod Studie: Verordnung-zur-Aenderung-der-Verordnung-ueber-Heizkostenabrechnung

10. Verordnung zur Änderung der Verordnung über Heizkostenabrechnung

Auf Grund der §§ 3a und 5 Abs. 4 des Energieeinsparungsgesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 1. September 2005 (BGBl. I S. 2684) verordnet die Bundesregierung:
Artikel 1 Die Verordnung über Heizkostenabrechnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 20. Januar 1989 (BGBl. I S. 115) wird wie folgt geändert:
1. § 6 wird wie folgt geändert:
a) Dem Absatz 1 werden folgende Sätze angefügt:
„Das Ergebnis der Ablesung soll dem Nutzer in der Regel innerhalb eines Monats mitgeteilt werden. Eine gesonderte Mitteilung ist nicht erforderlich, wenn das Ableseergebnis über einen längeren Zeitraum in den Räumen des Nutzers gespeichert ist und von diesem selbst abgerufen werden kann. Einer gesonderten Mitteilung des Warmwasserverbrauchs bedarf es auch dann nicht, wenn in der Nutzeinheit ein Warmwasserzähler eingebaut ist.“

b) Absatz 4 wird wie folgt geändert:
aa) In Satz 1 werden die Wörter „den §§ 7 bis 9“ durch die Wörter „§ 7 Abs. 1 Satz 1, §§ 8 und 9“ ersetzt.
bb) Satz 2 wird wie folgt geändert …

Download Studie: heizkostenverordnung

11. Novellierung der HEIZKOSTENVERORDNUNG

Inkrafttreten der Novellierung der Heizkostenverordnung: 01.01.2009

Dieser Text fasst die Regelungen der Novelle der Heizkostenverordnung (HeizkostenV) zusammen, die am 01.01.2009 in Kraft getreten ist. Die Zusammenfassung bietet einen schnellen Überblick über die Neuregelungen. Der Inhalt ist sorgfältig und nach bestem Wissen erstellt worden. Die dena übernimmt keinerlei Haftung für eventuell falsche oder missverständliche Darstellungen. Im Zweifel sind die Originaltexte, wie von der Bundesregierung veröffentlicht, maßgeblich. Die Texte finden Sie unter: www.dena-energieausweis.de

Warum soll die Heizkostenverordnung von 1989 novelliert werden?

  • Die HeizkostenV regelt bei zentraler Beheizung und Warmwasserbereitung von Gebäuden die Verteilung der Kosten auf die Gebäudenutzer entsprechend ihres jeweiligen Energieverbrauchs. Durch die Verteilung der Kosten nach Verbrauch soll ein Anreiz beim Nutzer zur sparsamen Energieverwendung geschaffen werden. Angesichts des technischen Fortschritts und geänderter Rahmenbedingungen
    sind Anpassungen notwendig geworden, um ein höheres Einsparpotenzial ausschöpfen zu können.
  • Durch eine Erhöhung des verbrauchsabhängigen Anteils bei der Abrechnung der Heizkosten soll die Motivation der Nutzer zur Energieeinsparung gestärkt werden.
  • Besonders energieeffiziente Gebäude (wie Passivhäuser) werden von der Verbrauchserfassungspflicht für Heizenergie ausgenommen. Eine verbrauchsabhängige Abrechnung ist hier nicht mehr sinnvoll, da die Kosten für die Verbrauchserfassung in der Regel höher sind, als die nur noch sehr geringen Einsparmöglichkeiten durch das Nutzerverhalten.

Download Studie: heizkostenverordnung

12. Report Nr. 03b/2013

Vorschlag zur Änderung bzw. Ergänzung der Norm EN 60675 mit dem Ziel der Erhöhung der Transparenz von strahlungsphysikalischen Wirkungen elektrischer Heizgeräte
Auftraggeber: BVIR Verband Infrarot-Heizung e.V. Am Saalehafen 1 06112 Halle
Auftragnehmer: Dr. Dieter Achilles c/o IET GmbH Institut für angewandte Energietechnologie Keßlerstraße 27 07745 Jena
Mitwirkung: Dipl.-Ing. Daniel Krüger c/o Dynatherm Flächenheizsysteme GmbH Holtkamp 4 46414 Rhede

Download Studie: Report-strahlungsphysikalischen-Wirkungen-elektrischer-Heizgeraete

13. Effizienz der Energieübertragung mit Infrarot-Flächenstrahlern

Prof. Dr.-Ing. habil. Werner Richter / Ing.Kurt Schmidt
Ein Vorgang ist dann effizient, wenn mit minimalem Aufwand ein bestimmter Nutzen erzielt wird. Im konkreten Fall besteht der zu erreichende Nutzen darin, mit möglichst wenig Energieaufwand eine thermische Behaglichkeit für die Nutzer eines gegebenen Raumes oder eines Gebäudes zu gewährleisten.

Bild 1: Aufbau eines Infrarot-Flächenstrahlers

Der prinzipielle Aufbau eines Infrarot-Flächenstrahlers ist schematisch im Bild 1 dargestellt: Dicht unter der Vorderseite, welche die maximale elektromagnetische Strahlung in den Raum abgeben soll, ist das Heizelement angeordnet, wobei das Heizelement in den meisten Fällen eine elektrische Heizfolie ist. Um den Wärmestrom weitgehend nach vorn zu richten, wird rückseitig ein wärmedämmender Werkstoff (Hartschaum, Mineralwolle etc.) angeordnet. Physikalisch bedingt ist an einer warmen Oberfläche Konvektion nicht zu vermeiden; je nach Bauart und Betriebsdaten beträgt der Strahlungsanteil aber weit über 50 Prozent. Infrarot-Flächenstrahler wandeln die zugeführte elektrische Energie direkt in Strahlungsenergie um, die ihrerseits von den Raumwänden und Gegenständen absorbiert und damit in Wärmeenergie umgesetzt wird. Raumwände und Gegenstände reflektieren dann Wärme in den Raum. Die entscheidende Überlegenheit des Energietransportes durch elektromagnetische Strahlung ist, dass sie verlustfrei ohne den Energieträger Luft stattfindet …

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14. Energiebedarf in Räumen  – Strahlungsberechnung für Infrarot-Flächenheizkörper zur Raumheizung

Prof. Dr.-Ing. habil. Werner Richter
Ing. Kurt Schmidt

Strahlungsberechnung für Infrarot-Flächenheizkörper zur Raumheizung
Infrarot-Flächenheizkörper werden wegen ihrer Gebrauchseigenschaften und der damit verbundenen ener-getischen Vorteile (siehe z. B. [5]) zunehmend eingesetzt. Im Unterschied zu anderen Heizsystemen erfolgt bei einer Strahlungsheizung der Transport von Wärmeengerie ohne einen materiellen Träger (Luft oder Wasser), sondern nur durch elektromagnetische Strahlung. Die Unterschiede werden kurz skizziert. Davon ausgehend wird auf Basis der Stefan-Boltzmann-Beziehung eine einfache Gleichung entwickelt, mit welcher die reine Strahlungsleistung berechnet werden kann. Beispiele runden das Ergebnis ab.
Wärmeübertragung und Raumheizung. Alles Leben auf der Erde beruht auf Umsetzungsprozessen von Energie. Allen diesen Prozessen ist gemeinsam, dass sie nicht verlustfrei erfolgen. Auch jedes Lebewesen benötigt zur Erhaltung des Zellstoffwechsels, der Körpertemperatur und der Bewegungsarbeit eine bestimmte Energie-menge. Andererseits werden die dabei im Körper entstehenden Verluste als Strahlung, durch Kon-vektion, über die Transpiration, die Atmung und über Ausscheidungen abgegeben. Dieser Ener-giehaushalt ist nur in einem sehr engen Bereich um die 20°C ausgeglichen – Bekleidung und ggf. erwärmte Behausungen machen das Leben in den gemäßigten Breiten erst behaglich [3]. Behaglichkeit wird durch einen ganzen Komplex von Umgebungsgrößen definiert, wobei Wärme eine wichtige, aber nicht die einzige ist (dazu kommen Feuchte, Staub, Gerüche …). Die Erwär-mung eines Raumes besorgen Heizquellen, von denen der Wärmetransport ausgeht. Generell kann Wärmeenergie auf drei Arten transportiert werden: durch Wärmleitung (Beispiel: Lötkolben), mittels eines Trägermediums (warmes Wasser, warme Luft) oder durch elektromagnetische Strah-lung. Letztere hat den unschlagbaren Vorteil, dass zum Transport kein Wärmeträger benötigt wird, d. h. auch im Vakuum funktioniert – so beruht der Energietransport Sonne – Erde ausschließlich auf elektromagnetischer Strahlung. In Bild 1 sind die drei Hauptarten einer Raumerwärmung schematisiert dargestellt. Dabei stellt sich heraus, dass nur die Strahlungsheizung eine nahezu homogene Temperaturverteilung im Raum herstellen kann, ganz abgesehen von unangenehmen Begleiterscheinungen wie Staubaufwirbe-lungen usw …

Download Studie: Energiebedarf-1-Strahlungsberechnung

15. Energiebedarf in Räumen – Nutzung von Strahlungswärme (elektromagnetische Strahlung im Infrarot-Bereich) zur Reduzierung des Energiebedarfs

Prof. Dr.-Ing. habil. Werner Richter
Ing. Kurt Schmidt

Nutzung von Strahlungswärme (elektromagnetische Strahlung im Infrarot-Bereich) zur Reduzierung des Energiebedarfs
Alles Leben auf der Erde beruht auf Umsetzungsprozessen von Energie, und allen diesen Prozessen ist gemeinsam, dass die Umsetzung nicht verlustfrei erfolgt. Das gilt auch für jedes Lebewesen: es benötigt zur Erhaltung des Zellstoffwechsels und der Körpertemperatur sowie für die Bewegungsarbeit eine be-stimmte Energiemenge. Die dabei im Körper entstehenden Verluste werden als Strahlung, durch Konvekti-on, über Transpiration und Atmung sowie über die Ausscheidungen abgegeben. Dieser Energiehaushalt ist beim Menschen nur in einem sehr engen Bereich um die 20° C im Gleichgewicht – Bekleidung und ggf. erwärmte Behausungen machen das Leben in den gemäßigten Breiten erst behaglich. Behaglichkeit wird durch einen ganzen Komplex von Umgebungsgrößen definiert, wobei Wärme eine wich-tige, aber nicht die einzige ist (dazu kommen Feuchte, Staub, Gerüche und andere). Die Erwärmung eines Raumes besorgen Heizquellen, von denen der Wärmetransport ausgeht. Generell kann Wärmeenergie auf drei Arten transportiert werden: durch Wärmeleitung (Beispiel: Lötkolben), mittels eines Trägermediums (warmes Wasser, warme Luft) oder durch elektromagnetische Strahlung. Letztere hat den unschlagbaren Vorteil, dass zum Wärmetransport kein materieller Wärmeträger benötigt wird und auch im Vakuum funk-tioniert – der Energietransport von der Sonne zur Erde erfolgt ausschließlich durch elektromagnetische Strahlung. In Bild 1 sind die drei Hauptarten einer Raumerwärmung schematisiert dargestellt. Augenscheinlich ist, dass nur die Strahlungsheizung eine nahezu homogene Temperaturverteilung im Raum herstellen kann.
Bild 1: Grundtypen von Raumheizungen1
a) Konvektionsheizung b) Fußbodenheizung c ) Strahlungsheizung Die in den Fällen a) und b) entstehenden Luftumwälzungen führen Staub mit sich, während im Fall c) durch passive Rückstreuungen ein nahezu homogenes Temperaturfeld aufgebaut wird (Prinzip der „warmen Wand“ mit dem hier dargestellten Infrarot-Heizsystem) …

Download Studie: Energiebedarf-2-Nutzung-Strahlungswaerme

16. Testanwendung und Verifizierung eines vereinfachten Vergleichsprüfverfahrens bezüglich des Strahlungsanteils von IR Heizkörpern – Zusammenfassung –

Download Studie: zusammenfassung-Strahlungsanteils-von-IR-Heizkoerpern

17. Studie: Testanwendung vereinfachten Vergleichsprüfverfahrens bezüglich von IR Heizkörpern

Auftraggeber: BVIR
Prof. Dr. Hermann Matschiner
Am Saalehafen 1
06112 Halle
Auftragnehmer: IET GmbH
Institut für
Keßlerstraße 27
07745 Jena
Jena, 2012-07-06
und Verifizierung eines des Strahlungsanteils Verband Infrarot-Heizung e.V. angewandte Energietechnologie

Download Studie: Strahlungsanteils-von-IR-Heizkoerpern

18. Meßverfahren zur Erfassung des IR-Strahlungsfeldes im Raum

H.H.Rüttinger u. H.Matschiner
Die Entwicklung der Heizungstechnik vom offenen Feuer, Kamin, Kachelofen, Zentralheizung bis zur Umluftheizung und Klimaanlage hat zu einer Verlagerung der Wärmeübertragung von der direkten Wärmestrahlung zur konvektiven Wärmeübertragung durch die Luftströmung im Raum geführt. Dies hat einige technische Vorteile, bringt aber auch Nachteile mit, die sich auf die „Behaglichkeit“ solchermaßen beheizter Räume auswirkt. Die erhöhte Luftströmung wirbelt Staub auf und verbreitet damit an den Staub gebundene Allergene und Krankheitskeime. Durch die Erwärmung sinkt die relative Luftfeuchtigkeit im Raum, die anschließende Abkühlung an kalten Ecken oder in schlecht zugänglichen Strömungskanälen kann aber wieder zur Unterschreitung des Taupunkts führen, was einer Schimmelbildung an diesen Stellen Vorschub leistet. Eingehende Untersuchungen, besonders von B. Glück [1] haben gezeigt, dass für ein behagliches Raumklima ein ausgewogenes Verhältnis von Konvektion und Strahlungswärme notwendig ist. Dabei kann die Lufttemperatur bis zu 5 Grad unter der gefühlten Raumtemperatur liegen, wenn eine entsprechend hohe Wärmestrahlung am Aufenthaltsort vorhanden ist. In Abbildung 1 sind die Zusammenhänge dargestellt …

Download Studie: Messverfahren-zur-Erfassung-des-IR-Strahlungsfeldes

19. Positionspapier des BVIR

Download Studie: Positionspapier-Bund-Infrarot-Heizung

20. Erneuerbare Energien – Vorhersage und Wirklichkeit

Vergleich von Prognosen und Szenarien mit der tatsächlichen Entwicklung Erneuerbarer Energien. Deutschland – Europa – Welt

Download Studie: Prognose-Erneuerbare-Energien-Vorhersage-und-Wirklichkeit

21. Umweltschutz blauer Engel

Download: blauer-engel

22. Feuchtigkeit-und-Schimmelpilz

Download: Feuchtigkeit-und-Schimmelpilz

23. Heizen Lüften

Download: heizen-lueften

24. Internationaler-Workshop-Infrarotheizung

Download: Internationaler-Workshop-Infrarotheizung

25. Übersicht Beratungsangebot Energie

Download: Uebersicht-Beratungsangebot-energie

26. Infografik: Bruttostromerzeugung in Deutschland 2014 (610 TWh*)

Download der Infografik als PDF: bruttostromerzeugung-in-deutschland

* vorläufig
** regenerativer Anteil

Quelle: AG Energiebilanzen, Stand: Dezember 2014 BMWI

27. Weitere Informationen zu: Erhebungsstudien zum Energieverbrauch

Projektberichte
Projektbericht für die Jahre 2009 – 2010
Projektbericht für die Jahre 2006 – 2008
Projektbericht für das Jahr 2005
Projektbericht für das Jahr 2003
Vorläuferprojekt für das Jahr 2002 (andere Forschungsnehmer)

BMWI