Was bedeu­tet Infra­rot-Kurz­wel­le in der Wär­me­tech­no­lo­gie?

Die Infra­rot-Kurz­wel­le beschreibt den inten­sivs­ten Strah­lungs­be­reich im Spek­trum der Infra­rot­strah­lung. Neben den kurz­wel­li­gen Strah­len, auch IRA-Strah­len genannt, gibt es noch die mit­tel­wel­li­gen IR B‑Strahlen sowie die Lang­wel­len­strah­lung IR C (Infra­rot­hei­zung). Somit ist der kom­plet­te Strah­lungs­be­reich von Infra­rot­strah­lung abge­deckt.

Neben dem bekann­tes­ten Anwen­dungs­be­reich der Infra­rot Kurz­wel­le, näm­lich in der Medi­zin, kommt Infra­rot-Kurz­wel­len­tech­no­lo­gie ver­stärkt auch als Heiz- und Wär­me­sys­tem zum Ein­satz. Infra­rot­heiz­strah­ler sind ein typi­sches Bei­spiel für Heiz­lö­sun­gen mit Infra­rot-Kurz­wel­le, die in Innen- sowie Außen­be­rei­chen, zum Bei­spiel als Ter­ras­sen­hei­zung, für Wär­me sor­gen.

Hei­zen mit Infra­rot-Kurz­wel­le – so funktioniert‘s

IR-Heiz­strah­ler machen sich den Wär­me­ef­fekt von Infra­rot­strah­lung zunut­ze. Infra­rot­strah­len sind ver­gleich­bar mit Son­nen­strah­len, aller­dings befin­den sie sich im sicht­ba­ren Strah­lungs­be­reich. Die Kurz­wel­len­strah­lung wird erzeugt durch Erhit­zung. Dafür wird im Infra­rot­heiz­strah­ler eine Gold­röh­re ein­ge­setzt. Der Ter­ras­sen­hei­zer oder auch ande­re BURDA Heiz­strah­ler wird über eine haus­halts­üb­li­che 230 Volt Steck­do­se ange­schlos­sen und dabei wird die Röh­re erhitzt. Die Hit­ze, die beim Erwär­men der Röh­re ent­steht, wird als Strah­lungs­wär­me (Infra­rot-Kurz­wel­le) wel­len­för­mig abge­ge­ben. Alles und jeder im Strah­lungs­be­reich wird von der Infra­rot-Kurz­wel­le erfasst. Dabei drin­gen die IR-Strah­len unter die Haut, bezie­hungs­wei­se in Wän­de, Decken, Boden und Gegen­stän­de, abhän­gig vom Auf­hän­gungs­win­kel des Infra­rot-Kurz­wel­len­strah­lers. Die absor­bier­te Strah­lungs­wär­me brei­tet sich im Kör­per aus bezie­hungs­wei­se erwärmt bestrahl­te Ober­flä­chen und sorgt für ein sofor­ti­ges Wär­me­ge­fühl.

Inst­ant­wär­me mit Infra­rot-Kurz­wel­len­tech­no­lo­gie

Die Infra­rot-Kurz­wel­le wirkt sofort. Im Gegen­satz zu kon­ven­tio­nel­len Heiz­lö­sun­gen mit Kon­vek­ti­ons­wär­me wird beim Infra­rot­heiz­strah­ler nicht die Umluft erwärmt. Nahe­zu hun­dert Pro­zent der Strah­lungs­wär­me wer­den von bestrahl­ten Objek­ten / Men­schen absor­biert und füh­ren zu sofor­ti­ger Erwär­mung. Der Instant-Wär­me­ef­fekt hat neben dem hohen Wir­kungs­grad auch einen hohen Ein­spar­ef­fekt.

  1. Die Heiz­lö­sung mit Infra­rot-Kurz­wel­le benö­tigt kei­ne Vor­lauf­zeit, was Heiz­kos­ten spart – ein gro­ßer Vor­teil für das behei­zen von hohen Räu­men wie der Hal­le oder in Kir­chen
  2. Infra­rot­heiz­strah­ler benö­ti­gen kei­ne Betriebs­mit­tel wie Öl, Gas oder ande­re Brenn­stof­fe.
  3. Qua­li­täts-Heiz­strah­ler mit Infra­rot-Kurz­wel­le haben einen gerin­ge­ren Ener­gie­ver­brauch als Bil­lig­ge­rä­te.

Bei­spiel:

Infra­rot­strah­ler mit 1 kW x 1 Stun­de Lauf­zeit = 24 Cent* pro Stun­de Ver­brauchs­kos­ten
*Berech­nungs­grund­la­ge aktu­el­ler Strom­preis mit 24 Cent / kWh

Infra­rot-Kurz­wel­len­tech­no­lo­gie punk­tet hin­sicht­lich Umwelt­freund­lich­keit

Heiz­ge­rä­te mit Infra­rot Kurz­wel­le emit­tie­ren so gut wie kein CO2. Ganz im Gegen­satz zu den Gas­hei­zern, die auf­grund ihrer nega­ti­ven CO2-Bilanz auch immer mehr aus öffent­li­chen Ein­rich­tun­gen ver­schwin­den. Zur guten Atmo­sphä­re in mit Infra­rot­heiz­strah­lern beiz­ten Räu­men und Außen­flä­chen trägt auch der voll­kom­men geräusch- und geruchs­lo­se Betrieb der Heiz­ge­rä­te mit Infra­rot-Kurz­wel­le bei.

Fle­xi­ble, beweg­li­che Heiz­lö­sun­gen mit Infra­rot-Kurz­wel­len­tech­no­lo­gie

Für den Frei­zeit­be­reich, sei es unter­wegs, im Wochen­end- oder Gar­ten­haus und zu Hau­se, sind Infra­rot-Kurz­wel­len­strah­ler eine ech­te Alter­na­ti­ve. Die Strah­ler kön­nen ent­we­der fest an Wän­den oder der Decke mon­tiert wer­den, oder aber ganz fle­xi­bel mit einem Sta­tiv oder einem Klemm­sys­tem über­all dort ein­ge­setzt wer­den, wo Wär­me gewünscht wird: auf dem Bal­kon, der Ter­ras­se, im Win­ter­gar­ten, im Vor­zelt, auf dem Vor­deck, am Arbeits­platz oder im Wochen­end­haus.